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1. Vorbemerkung


Zunächst muß eine sorgfältige Bestandsaufnahme durchgeführt werden.

Hierfür sollte man sowohl eine maßliche als auch eine technische Bestandsaufnahme durchführen.

 

1.1. maßliche Bestandsaufnahme


Vorhandene Pläne müssen auf ihre Aktualität überprüft werden.

Sehr oft stellen sie sich als so veraltet heraus, daß sie für die Planung untauglich sind. In diesen Fällen muß die Bausubstanz völlig neu erfaßt werden.

 

1.2. technische Bestandsaufnahme


Technische Verfahren, mit denen die vorhandene Substanz untersucht werden kann sind:
- Gipsmarken
- Falzprüfung mit Hilfe von Knetmasse
- Wassereindringungsprüfungen
- Ultraschalluntersuchung
- Thermographie
- Endoskopie etc.

Auf die technische Bestandsaufnahme der jeweiligen Bauteile wird in den einzelnen Kapiteln näher eingegangen.

Nur wenn diese beiden Bestandsaufnahmen sorgfältig durchgeführt wurden, ist eine realistische Kostenberechnung (Abweichungen von maximal 10 % zulässig) möglich.

 

1.3. mögliche Modernisierungsmaßnahmen


- Kelleraußenwände und Kellerböden gegen Feuchtigkeit abdichten
- Außenwände gegen aufsteigender Feuchtigkeit abdichten
- Verbesserung der Wärmedämmung von folgenden Bauteilen:
- Außenwände
- Dach
- Fenster
- Verbesserung des Schallschutzes von folgenden Bauteilen:
- Innenwänden
- Decken
- Erneuerung von folgenden Bauteilen:
- Fenster
- Haustechnik
- Sanitärtechnik
- Elektrotechnik
- Türen
- Dachstuhl
- Dacheindeckung
- Ausbesserung von folgenden Bauteilen:
- Estrichböden
- Böden
- Holzbalkendecken
- Treppenstufen
- Türen
- Dachstuhl
- Dacheindeckung
- Einbau bzw. Vergrößerung von WC und Bad
- Verbesserung der Raumaufteilung
- Neugestaltung der Außenanlagen:
- Spielplatz
- Begrünung
- Wegführung
- Zäune
- Außentreppen
- Stellplätze
- Müllplatz etc.

Um eine wirtschaftliche und schonende Altbaumodernisierung zu ermöglichen, müssen die Handwerker für die besondere Materie Altbau sensibilisiert werden.

 



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