| 2. Kachelöfen/Kamine | ||||||||||||||||||
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| Im folgenden wird das
Verfahren zur Bestimmung der Größe von Einzelfeuerstätten nach DIN 18 893 erläutert. Die Einteilung erfolgt unter Berücksichtigung von Raumlage, Bauweise, Raumnutzung, Gebäudekenndaten und Klima (siehe folgende Tabelle).
Aus der Summe der
zutreffenden Punkte lassen sich die Heizbedingungen ermitteln.
Aus diesen Daten und dem
jeweiligen Rauminhalt läßt sich die erforderliche Nennwärmeleistung der Feuerstätte
ermitteln.
So ist z.B. bei günstigen
Heizbedingungen und einem Rauminhalt von 88 m³ bei Einzelfeuerstätten eine
Nennwärmeleistung von 4 kW erforderlich. |
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In folgender Tabelle
werden Brennstoffe auf ihren Heizwert und ihrer Zusammensetzung hin verglichen:
Bestimmte Brennstoffe (z.B.
Sägespäne) dürfen jedoch in Gewerbebetrieben unter behördlicher Aufsicht zur
Wärmeversorgung verwendet werden. |
Offene Kamine sind
aufgrund ihres geringen Wirkungsgrades (ca. 10 - 20 %) nur als Zusatzheizung in der
Übergangszeit einsetzbar. Sie geben ihre Wärme hauptsächlich in Form von
Strahlungswärme ab.
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| Kachelöfen zeichnen
sich durch eine hohe Speicherwirkung aus. Es handelt sich dabei um ortsfeste, gemauerte Öfen aus überwiegend keramischen Baustoffen. |
Er besteht aus Heizeinsätzen
(Gußeisen oder Stahl) mit einer Vormauerung aus Schamotte oder Ziegel. Die Vormauerung
wird verputzt bzw. mit Kacheln verkleidet (siehe Abb.).
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Die Rauchgase werden durch
einige Windungen, Steig- und Sturzleitungen, die dem eigentlichen Ofen nachgeschaltet
sind, geführt. Dabei nehmen die Wände (abhängig von der Dicke) die Wärme auf und geben
sie zeitlich versetzt über einen langen Zeitraum an die Umgebung ab (Strahlungswärme)
(siehe Abb.).
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Tranportable
Kaminöfen haben sich aus offenen Kaminen und Dauerbrennöfen entwickelt und können mit
folgender Kriterien beschrieben werden:
Da sie sich schnell
aufheizen, passen sich transportable keramische und eiserne Öfen gut an den jeweiligen
Wärmebedarf an. Sie bestehen jedoch nicht aus Vollkacheln und können deshalb die Wärme
kaum speichern und kühlen relativ schnell wieder ab (siehe Abb).
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| Bei bestimmter Anordnung der
Brennstoffeinfüllung ist der eiseren Ofen als Dauerbrandofen geeignet. Die verbesserte Luftzufuhr gewährleistet eine bessere Verbrennung mit weniger Rückständen. Je nach Aufbau (amerikanischer bzw. irischer Ofen) erfolgt die Wärmeabgabe gleichmäßig bzw. ungleichmäßig. Der Dauerbrand ist bis zu drei Tagen möglich. Neben den beschriebenen Kachel- und Kaminöfen gibt es ein Reihen von Sonderbauarten, wie z.B. Kaminöfen mit Wassertaschen (z.T. Brauchwassererwärmung möglich). |