| 8. weitere Heizungsarten | ||||||||||||
|
||||||||||||
| Die nicht verwertbare
Wärme (Abwärme) aus Industrieanlagen und Kraftwerken wird durch eine Kraft - Wärme-
Koppelung in Fernheizungen umweltfreundlich genutzt. Als Transportmedium kann überhitzter Wasserdampf, Warmwasser (max. 100 °C) und Heißwasser (max. 180°C) fungieren. Der Gegenstromapparat überträgt die Wärme des Dampfes bzw. des Heißwassers der Fernwärmeversorgung auf eine Anlage. Bei der Versorgung durch Fernwärme entfallen Kosten für Brennstoffbevorratung, Feuerungsanlage und Kamin (einschließlich Instandhaltung, Wartung, Wiederbeschaffung). Unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet ist der Anschluß an ein Fernwärmenetz empfehlenswert. |
| Nachts ist der
Stomverbrauch gering, und da die Speicherung von elektrischem Strom in der Praxis nicht
möglich ist, wird der Strom in diesen Zeiten zu einem billigeren Tarif angeboten. Elektro- Speicherheizungen nützen den billigen Nachttarif, um Energie für den Verbrauch am Tag zu speichern. Nachtspeicherheizungen haben jedoch ungünstigere Regelverhalten als andere Heizungen, da die Wärme nachts gespeichert wird und am darauffolgenden Tag nicht mehr unmittelbar auf Witterungsverhältnisse und Raumnutzung eingegangen werden kann. |
| Hier fungiert Wasser als
Speichermaterial. Das Wasservolumen muß so viel Wärme speichern können, wie am
darauffolgenden Tag gebraucht wird. Dabei wird es in einem Elektrokessel erwärmt und dann in Gefäßen, die gut isoliert sind gespeichert. |
| Mit Hilfe von
Widerstandselementen wird elektrische Energie in Wärme umgewandelt und in Magnesit
(Steine aus Eisenoxid und Magnesium) gespeichert. Durch die Steine führen Kanäle, in denen die Luft erwärmt wird, und durch einen Luft- Wasser -Wärmetauscher gibt die aufgeheizte Luft ihre Energie an das Heizungswasser ab. |
| Die Luft fungiert als
Wärmeträger. Dabei unterscheidet man, ob die Warmluft direkt in die Räume strömt oder in geschlossenen Kanälen (Hypokaustenheizung) zirkuliert. |
| Sie sind für
Krankenhäuser und Großküchen geeignet. Wegen ihrer Korrosionsanfälligkeit und der schlechten Regulierbarkeit werden sie aber für Raumheizungen nicht mehr angewandt. Dies soll nur eine kleine Einführung in das Thema Heiztechnik sein, um sich einen Überblick verschaffen zu können, was am Markt angeboten wird. Architekten und Fachingenieure sind damit betraut, individuell die richtige Lösung für den einzelnen Bauherren zu finden. |