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1. Allgemein


1.1. Vorbemerkung
Die Heizungsanlage trägt dazu bei, den Wärmehaushalt des Menschen auszugleichen. Sie ist also ein wesentlicher Faktor für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit.

Bereits bei der Planung des Gebäudes spielt die Wahl von folgenden Faktoren eine wesentliche Rolle:
- Heizenergie
- Heizsystem
- Wärmeerzeuger
- Wärmeträger
- Regelung
- Heizkörper
- Schornsteinsystem

Aufgrund der vielen Variationsmöglichkeiten (Heizenergie, Heizkessel, Brennertyp etc.) ist eine individuelle Beratung mit Architekten und Fachingenieuren empfehlenswert, um die in Ihrem Fall wirtschaftlichste Heizungsart zu ermitteln.

 


1.2. konventionelle Planung


Bei der konventionellen Planung wird die Wärmeleistung der Heizflächen mit dem berechneten Heizwärmebedarf (nach DIN 4701) abgestimmt.

Es findet jedoch keine Abstimmung zwischen Heizungs- und Gebäudeplanung statt. Das bedeutet, daß thermische Behaglichkeit (z.B. Vermeidung von Zugerscheinungen) außer acht bleibt.

 

1.3. integrierte Planung


Die intergrierte Planung beschränkt sich nicht nur auf die Berechnung des Wärmebedarfs und den Wärmeschutz, sondern strebt nach einem angenehmen Raumklima (beeinflußt durch: Art und Weise der zugeführten, erforderlichen Heizwärme; Oberflächentemperatur der einzelnen Bauteile etc.) und thermischen Behaglichkeit.

Wesentlichen Einfluß auf die integrierte Planung haben:
- Berechnung und Abstimmung von Gebäudeplanung und Wärmeschutz
- Berücksichtigung von Wärmegewinnen bei der Energiebilanz (z.B. solare Wärmegewinne)
- Nutzerverhalten
- Wahl der Heizungsanlage
- Art und Weise der Wärmeverteilung in den Räumen

Dies erfordert eine gute Zusammenarbeit von Architekten, Energieberater, Heizungsfachmann und Bauherr, die schon zu Beginn der Entwurfsphase Energie- und Gebäudekonzept "Hand in Hand" erarbeiten.

Nur wenn alle Einflüsse "im Ganzen" berücksichtigt werden, ist angenehmes Raumklima und thermische Behaglichkeit zu erreichen.

 

1.4. Schema Zentralheizung


Bei folgender Abbildung handelt es sich um das vereinfachte Schema einer Warmwasser- Zentralheizung mit Brauchwassererwärmung.






Die Energiegewinnung erfolgt meist in zentralen Wärmeerzeugern kann aber auch in Einzelgeräten erfolgen (dezentral).

Bei Zentralheizungen wird die Wärme zentral erzeugt und über einen Wärmeträger den zu beheizenden Räumen zugeführt. Wärmeerzeugung und - abgabe sind räumlich getrennt angeordnet.

Bei Warmwasser- Zentralheizungen dient Wasser als Transportmedium. Es wird in der Regel vom Wärmeerzeuger mittels Umwälzpumpe durch die Leitung (Vorlauf) zu den Heizflächen gepumpt. Durch die Rücklaufleitung gelangt das abgekühlte Wasser wieder zum Wärmeerzeuger.

Die Wärmeerzeugung erfolgt durch die Verbrennung von Brennstoffen, Verwendung alternativer Energien (z.B. Solarenergie, Biogasanlagen, Windenergie, Wasserenergie), Fernwärme oder durch Elektroenergie.

 



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