Um zu
gewährleisten, daß der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit Folge
leisten kann, muß er in der Regel seine wirtschaftlichen Verhältnisse dem Finanzierer
offen darlegen.
Privatpersonen müssen u.a. eine Selbstauskunft (Einkünfte, Ausgaben, Verbindlichkeiten,
Vermögenswerte usw.) geben.
Der Überschuß der Einnahmen (nach Abzug der Ausgaben und möglicher
Aufwandsunwägbarkeiten) stellt die mögliche Belastung dar.
Die maximalen Fremdfinanzierungsmöglichkeiten lassen sich mit folgender Faustformel
ermitteln:

Beispiel:
monatlicher
Überschuß 900 EUR
Darlehenssumme = 900 EUR x 12 x [100: (6,0 + 1,0)] = 154
285,71 EUR
Bei einer monatlichen
Belastung von 900 EUR, einem Jahreszins von 6,0 % und einer Jahrestilgung von 1,0 %
beträgt die Darlehenssumme 154 285,71 EUR.
Bei Kapitalanlegern ist besonders die Ertragsstärke (Verhältnis: Vermögens- und
Verbindlichkeitswerte) von Bedeutung.
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