| 5. Holz | ||||||||||||||||||||||
| 5.1.
Vorbemerkung Folgende Gründe sprechen für die Verwendung von Holz:
Holz, das mit Wasser
durchfeuchtet ist, kann von Schädlingen befallen werden. Wichtig ist deshalb die
Trocknung des Holzes. Bei einem Feuchtigkeitsgehalt unter 18 % kann der Pilzbefall und
unter ca. 9 % der Holzwurm- und Hausbockbefall unterbunden werden. |
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Vollholz wird
unterteilt in:
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| Dabei werden z.B.
gehobelte Fichtenbretter aufeinander geleimt. Im Gegensatz zu Vollholz ist Brettschichtholz belastbarer, besser verformbar und in fast beliebigen Längen (bis max. 60 m) und Höhen (bis ca. 2,10m) lieferbar. |
| Holzwerkstoffe sind
große, flächige Platten, die (z.B. unter der Verwendung von Verschnittholz) aus
verleimten und zusammengepreßten Furnieren, Stäben, Leisten, Spänen, Holzwolle etc..
Schwinden und Quellen wird damit unterbunden. Der Verwendungsbereich bestimmt die Plattenzusammensetzung. Die jeweiligen Holzwerkstoffklassen geben Aufschluß über die mechanische Festigkeit in Abhängigkeit von der Feuchtigkeitsbeanspruchung. Spanplatten: Bekleidung von Wänden oder Decken, Fußböden etc. Faserplatten: Fußböden, Verkleidung von Außenwänden usw. Schichtholz: Einsatz u.a. bei tragenden und aussteifenden Bauteilen Leichtbauplatten: Zwischenwände usw. |
| Holzschutzmaßnahmen
verhindern bzw. verzögern die Zersetzung des Holzes bzw. des Holzwerkstoffes, die durch
chemische, physikalische, biologische und mechanische Vorgänge bedingt ist. Dabei unterscheidet man: |
| Abhalten der Nässe durch große Dachüberstände, wasserableitende Konstruktionen, Beachtung des Spritzwasserbereiches, gute Belüftung der Bauteile, Dampfsperre u.a.m.. |
| Beachtung der Materialverträglichkeit von Holz, Verbindungsmitteln und angrenzenden Materialien. |
| Unter organisatorischem Holzschutz versteht man die Vermeidung von Feuchtigkeitseinflüssen während der Bauphase, wie z.B. richtig gelagertes Holz, provisorischer Schutz gegen Witterungseinflüsse usw.. |
| Feuerschutz kann durch bauliche ( z.B. große Querschnitte) als auch durch chemische (im Brandfall Freisetzung von Brom- Dioxinen: giftig) Maßnahmen unterstützt werden. |
| Diese Verfahrensweisen haben
keine negativen Einflüsse auf das menschliche Wohlbefinden. Dazu zählen Verfahren wie Beschichtungen aus Naturharzölen, Ankohlen von Holzteilen, Imprägnierung (mindertoxisches, wasserlösliches Borsalz) etc. |
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