| 2. Dämmstoffe | ||||||||||||||||||||||
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| Wärmedämmstoffe
zeichnen sich durch günstige Wärmedämmeigenschaften aus (max. 0,1 W/mK). Dämmstoffe
werden in Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt. Ein Dämmstoff der
Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 besitzt eine bessere Dämmwirkung als ein Dämmstoff der
Gruppe 045 gleicher Dicke. Der Rechenwert wird in Klein- Lambda angegeben und in W / mK gemessen. Je kleiner der Wert, desto schlechter ist die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes, d.h. desto besser ist seine Dämmeigenschaft. Je zahlreicher, gleichmäßiger verteilt und kleiner die Poren (in denen Luft eingeschlossen ist) in einem Dämmstoff vorhanden sind, desto besser ist seine Dämmwirkung. |
| Eine
Orientierungshilfe für Bauherren ist der U- Wert (früher k- Wert). Dieser Kennwert gibt an, wieviel Energie bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (entspricht 1 °C) durch ein 1 m² großes Bauteil fließt. Die Einheit wird in W / m²K angegeben. Das bedeutet, je kleiner der U- Wert, umso besser ist die Dämmwirkung. |
| Dämmstoffe werden zur
Wärme- und Schalldämmung eingesetzt. Dabei werden sie nach Anwendungstypen eingeteilt.
Die Typkurzbezeichnung gibt Aufschluß über die zulässige Verwendung in Bauwerken. T, TK Trittschalldämmstoffe WD Wärmedämmstoffe mit Beanspruchung auf Druckfestigkeit, z.B. in Fußböden und Dächer WV Wärmedämmstoffe mit Beanspruchung auf Scher- und Abreißfestigkeit, z.B. bei Außenwände WL Wärmedämmstoffe ohne Beanspruchung auf Druckfestigkeit, z.B. für Wärmedämmung zwischen den Sparren W Wärmedämmstoffe ohne Beanspruchung auf Druckfestigkeit, z.B. in Wänden, Decken WS Wärmedämmstoffe mit erhöhter Druckbelastung für Sondereinsatzgebiete, z.B. Parkdecks Darüber hinaus müssen folgende Kriterien vom Planer bedacht werden:
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Folgende Angaben
müssen auf jeder Dämmstoffpackung angegeben werden:
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| Dämmstoffe werden unterschieden in: |
| Mineralische Dämmstoffe sind
anorganische Dämmstoffe. Zu ihnen gehören:
Je nach Dämmstoff und
Anwendungsgebiet sind Platten, kaschierte oder unkaschierte Bahnen, Matten, Granulat,
Schüttung usw. lieferbar. |
Organische Dämmstoffe werden
aus Pflanzen oder Mineralöl hergestellt und bestehen aus Kohlenstoffverbindungen.
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| Wärmedämmputze bestehen in
der Regel aus einem Bindemittel (Kalk oder Zement), dem wärmedämmende Zuschlagstoffe wie
Granulate (z.B. Perlite), geschäumtes Glas oder geblähtes Gestein beigemengt wurden. Thermische Spannungen (Sonneneinstrahlung) und Temperaturschwankungen können zu Rißbildungen führen. Wärmedämmputze weisen im Vergleich zu Mineralwolle (bei gleicher Dicke) schlechtere Wärmedämmeigenschaften auf. Sie können mit einer maximalen Dicke von etwa 5 cm aufgetragen werden. |
| Als Dämmsysteme werden
Verbundstoffe aus Wärmedämmung und Trägermaterial für innen bzw. außen hergestellt. Sie sind verhältnismäßig kostengünstig.
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| Auf ökologische
Verträglichkeit (Energieaufwand bei Herstellung, Transport, Einbau, Gebrauch und
späterer Entsorgung) hin überprüft, rangieren Schafwolle und Flachs an oberster Stelle. Sie werden gefolgt von:
Am unteren Ende dieser Bewertungsskala befinden sich Polyurethan und Polystyrol. |