| 10. Estrich | ||||||||||||||||||||
| 10.1. Vorbemerkung Aus bauphysikalischen Gründen werden Bodenbeläge nicht direkt auf der konstruktiven Decke verlegt, sondern es wird zunächst ein Estrich aufgebracht. Estrich gehört zu den mineralischen Baustoffen. |
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| Verbundestrich wird direkt auf den Untergrund aufgebracht (z.B. in Tiefgaragen). |
| Zwischen Estrich und Untergrund wird eine Trennschicht, wie z.B. eine PE- Folie eingebaut (z.B. Kellerräume). |
| Zwischen Estrich und
konstruktiver Decke befindet sich eine Trittschall- bzw. Wärmedämmschicht. Der Estrich muß vollständig von der Konstruktion (Decke, Wand) abgekoppelt sein, damit keine Schallbrücken entstehen können. Der schwimmende Estrich findet im Wohnungsbau Einsatz. |
| Estrich wird aufgrund unterschiedlicher Zusammensetzung unterteilt in: |
| Zementestrich setzt sich je
nach Fertigungsklasse aus Mörtel und Zement zusammen. Zuschläge (unterschiedliche Körnung von Kies oder Sand) und Additive werden beigemengt. |
| Gußasphaltestrich besteht aus
den Komponenten Bitumen und Hartbitumen. Er findet z.B. bei Altbausanierungen Einsatz. Die Mindestdicke darf 20 mm nicht unterschreiten. Hier sind keine Trocknungszeiten notwendig. |
| Er setzt sich aus
anorganischen bzw. organischen Füllstoffen (z.B. Quarzsand, Korkmehl oder
Weichholzspäne), wäßriger Salzlösung und Magnesiumoxid zusammen. Magnesiaestrich darf nicht mit Stahlbauteilen in Berührung kommen (mit Sperrmaterial umkleiden), da dies Korrosionsschäden hervorrufen kann. |
| Dabei fungiert Anhydrit als
Bindemittel. Er darf nicht in Räumen mit dauerhafter Feuchtigkeitseinwirkung zum Einsatz kommen. Er trocknet schneller als Zementestrich ab und ist raumbeständig. |
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