| 2. Decken | ||||
| 2.1. Vorbemerkung Decken trennen einzelne Geschosse voneinander. Sie müssen auftretende horizontale und vertikale Lasten aufnehmen können. Darüber hinaus müssen vor allem brand-, schall- und wärmeschutztechnische Eigenschaften gewährleistet sein. Besonders dem Deckenauflager muß erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Zur Vermeidung von Wärme- und Schallbrücken müssen, abgestimmt auf die einzelnen Konstruktionen, unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden. |
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| Überwiegend werden
Decken heute in Ortbetonbauweise oder als Betonfertigteile eingebaut. Vorteilhaft sind dabei die kurzen Bauzeiten und günstigeren Kosten (insbesondere Fertigteildecken). Beton weist jedoch eine schlechte Dampfdiffusionsfähigkeit auf, ist undurchlässig für natürliche elektromagnetische Strahlungsfelder und trägt so zu einer Verschlechterung des Raumklimas bei. Beispiel Stahlbetondeckenkonstruktion:
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| Unter baubiologischen
Gesichtspunkten sind Holzbalkendecken (Bedingungen: richtige Holzwahl, fachmännische
Holzbearbeitung und Einbau etc.) durchaus empfehlenswert. Sie sind jedoch in einigen Bauordnungen unter Naßräumen, als Kellerdecken und bei Decken mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz nicht zulässig. Bei Spannweiten von mehr als ca. 5,5 m sind Holzleimträger oder Sonderkonstruktionen notwendig. Sie weisen im allgemeinen eine geringere Schalldämmung als Massivdecken auf. Verbesserungen sind durch höhere Deckengewichte (z.B. Schüttung mit Ziegelsplitt), doppelschalige Fußbodenkonstruktionen u.s.w. erreichbar. Holzbalkendecken können, abhängig von ihrem Aufbau, eine maximale Brandwiderstandsklasse von F 60 erreichen. Holzbalkendecken müssen äußerst sorgsam gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt werden. Beispiele einer Holzbalkendeckenkonstruktion:
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Ziegelfertigteildecken
gehören zu den Massivdecken (feuerbeständig F90: bei geeigneter Überdeckung der
Stahleinlage). Dabei werden Ziegelteile in Fertigteilträger, die mit Stahl bewehrt sind,
gehängt.
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